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Unsere Schule ist jetzt Erasmus+-Schule!


Unsere Schule hat die Erasmus+-Akkreditierung erhalten – darüber freuen wir uns sehr. Diese Auszeichnung eröffnet uns neue Chancen für Zusammenarbeit, Lernen und gemeinsame Entwicklung über Ländergrenzen hinweg. Auf uns warten spannende internationale Projekte und ein vielseitiger Austausch mit Kolleg:innen aus ganz Europa.

Hier finden Sie einen Einblick in unsere bisherige Arbeit. 

"In Vielfalt geeint!" - ist auch unsere Haltung und wird im Schulalltag von der Schulgemeinschaft gelebt.
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Erasmus +

Neue Perspektiven, neue Horizonte

Erasmus+ Fortbildung: ICT-Training in Wien

Anfang April nahmen Julia Kloibhofer und Lukas Walter im Rahmen des Erasmus+ Programms an einer internationalen Fortbildung zum Thema „ICT in Education“ in Wien teil. Die Veranstaltung brachte Lehrkräfte aus ganz Europa – unter anderem aus Rumänien, Bulgarien, Schweden, Spanien, Serbien und Österreich – zusammen und bot eine intensive Auseinandersetzung mit dem Einsatz digitaler Medien im Schulalltag.
Nach einem ersten Kennenlernen beim Welcome Meeting am Montag startete das dreitägige Training mit abwechslungsreichen Workshops und interaktiven Formaten. Im Mittelpunkt standen Themen wie Medienkompetenz, der kritische Umgang mit digitalen Inhalten, sichere Internetnutzung und die Rolle von Smartphones im Unterricht. Dabei wurde sowohl theoretisch gearbeitet als auch viel Wert auf praxisnahe Methoden gelegt, die direkt im Unterricht einsetzbar sind – von Storytelling über Gruppenarbeiten bis hin zu digitalen Tools wie ActionBound.

Job Shadowing im Rahmen von Erasmus+

Job Shadowing im Rahmen von Erasmus+ in Volksschulen ermöglicht Lehrkräften und pädagogischem Personal einen kurzen Auslandsaufenthalt, um den Arbeitsalltag an einer Partnerschule zu beobachten und zu erfahren. Dabei können sie neue Unterrichtsmethoden kennenlernen, sich mit Kollegen austauschen und ihre berufliche Kompetenz erweitern. 

ICT-Training

Den Abschluss der Fortbildungswoche für das ICT-Training in Wien bildete das Job Hosting an der Volksschule Kolonitzgasse.

Julia Kloibhofer lud die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Schule ein und führte sie durch das Schulgebäude. Dabei gab sie Einblicke in den österreichischen Schulalltag, stellte die Struktur und Schwerpunkte der Schule vor und beantwortete zahlreiche Fragen zum Unterricht, zur Ausstattung und zum pädagogischen Konzept.

Die Gäste zeigten sich sehr interessiert und waren beeindruckt von der offenen Atmosphäre, dem Engagement des Teams sowie den vielfältigen Möglichkeiten an der Schule.
 

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"Mobilität" auf Madeira

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts "Wonder Learning for Digital Natives" nahm Julia Kloibhofer, Lehrerin an der Volksschule Kolonitzgasse, vom 22. bis 27. April 2025 an einer internationalen Fortbildungswoche auf Madeira teil.
Ziel der Veranstaltung war es, Möglichkeiten digitalen Lernens zu erproben, die bei Schüler:innen positive Emotionen wie Neugier, Überraschung und Staunen auslösen können. Insgesamt nahmen 32 Pädagog:innen aus sieben Ländern teil.
Gastgeberin war die Grundschule EB1/PE do Monte in Funchal – eine kleine, offene Schule mit rund 120 Kindern von der Vorschule bis zur vierten Schulstufe.
Besonders hervorzuheben war die kindzentrierte Haltung des Lehrpersonals, das auf Augenhöhe mit den Schüler:innen arbeitet und großen Wert auf handlungsorientierten Unterricht legt. Ein Beispiel dafür ist das liebevoll gestaltete Outdoor-Klassenzimmer, das naturnahes Lernen ermöglicht.

Staunen lernen – digital und analog

Im Zentrum der Fortbildung stand der Austausch über innovative Unterrichtsmethoden. Bei mehreren Job-Shadowing-Sessions wurden unter anderem der Einsatz von Robotik und digitalen Tools, inklusive Kunstangebote, Storytelling im Unterricht sowie umweltpädagogische Projekte vorgestellt.
Darüber hinaus beteiligte sich Julia Kloibhofer an der Evaluierung von Best-Practice-Beispielen, die im Rahmen des Projekts von den beteiligten Partnerländern gesammelt worden waren. Ziel war es, 25 besonders gelungene Beispiele für die Veröffentlichung in einer gemeinsamen Broschüre auszuwählen. Die vorgestellten Methoden wurden dabei auf Kriterien wie Innovation, Umsetzbarkeit, Nachhaltigkeit und Förderung von 21st-Century-Skills hin überprüft.

Erasmus-Delegation aus dem Piemont

Am 06.05.2025 besuchte eine Erasmus-Delegation aus dem Piemont (Italien) unsere Schule. Bei diesem Treffen hatten Frau Direktorin Rilk und Lukas Walter die Gelegenheit, den italienischen Kolleginnen zunächst unsere Schule vorzustellen und ihnen einen Einblick in den Wiener Schulalltag zu geben. Anschließend wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede besprochen.
Darüber hinaus wurde das Thema Diversität sowie die Integration intersektionaler Geschlechterpädagogik im Unterricht behandelt. Den Lehrerinnen und der Direktorin aus dem Piemont wurde das Projekt der Herzensbildung vorgestellt. Die Piemonterinnen waren begeistert und möchten Teile des Konzepts der Herzensbildung auch an ihren Schulen umsetzen bzw. mit in ihren Unterricht einfließen lassen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Job-Shadowing-Austausch ein voller Erfolg war und wir als Wiener Schule viel von den Kolleginnen lernen konnten!
Grazie per la vostra visita! Alla prossima!

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Besuch einer Delegation aus Litauen

Am 11. Juni 2025 wurde unsere Schule von einer 25-köpfige Delegation der Bildungsdirektion Litauen besucht.
Der Fokus des Besuchs lag auf dem Thema Diversität im Kontext inklusiven Lernens und bot Gelegenheit, internationale Perspektiven und Erfahrungen auszutauschen.
Im Mittelpunkt stand die Vorstellung unseres seit 2020 am Standort implementierten Projekts Herzensbildung, von Frau Direktorin Dipl. Päd. Doris Rilk und Valerie Ndiaye-Vidic, das auf einem diversitätssensiblen, partizipativen und dialogischen Lern- und Lehransatz basiert und auch intersektionale Perspektiven integriert. Das bedeutet, dass unterschiedliche Dimensionen von Vielfalt – wie Geschlecht, soziale Herkunft, Sprache, Behinderung oder kultureller Hintergrund – nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem Zusammenspiel wahrgenommen werden. 

Staunen lernen – digital und analog

Das Projekt Herzensbildung setzt auf die aktive Einbindung der Schüler:innen in Lernprozesse, die Wertschätzung unterschiedlicher Lebensrealitäten und die Förderung von Mitbestimmung.
Nach einer einstündigen englischsprachigen Präsentation mit anschließender Diskussion führten engagierte Kinder-Guides die Gäste durch das Schulgebäude. Dabei erklärten sie nicht nur den Alltag an unserer Schule, sondern gaben auch Einblicke in laufende Projekte und ihre persönlichen Erfahrungen mit Herzensbildung. Dieser direkte Austausch mit den Schüler:innen machte für viele Besucher:innen besonders anschaulich, wie Partizipation und Anerkennung in der Praxis gelebt werden können.
Es war ein inspirierender Vormittag, der sowohl den internationalen Dialog förderte als auch unseren Schüler:innen Gelegenheit gab, ihr Wissen, ihre Sichtweisen und ihre Begeisterung und ihr Engagement für gemeinsames Lernen zu teilen – gelebte Herzensbildung im besten Sinne!